Hallo, ich bin Eve – kreativ, strukturiert, sarkastisch, introvertiert und tiefgründig.
Und vor allem: jemand, der zwischen Buchseiten atmet.
Meine Liebe zum Lesen begann in einer Zeit (im Jahr 2000 – da war ich 10), in der mir das Leben eine Pause verordnet hatte.
Ich konnte nicht tun, was andere in meinem Alter taten – aber ich konnte lesen.
Ein Buch war alles, was ich brauchte, um woanders zu sein.
Meine Mutter schenkte mir damals Wendy, und damit öffnete sich zum ersten Mal eine Tür in eine andere Welt.
Was folgte, war ein Bücherrausch: Hanni & Nanni, alles mögliche was es damals zu lesen gab und schließlich Harry Potter – der endgültige Auslöser für meine Lesesucht.
In meinem bisher lesereichsten Jahr – 2008 – habe ich in nur acht Monaten über 500 Bücher gelesen,
die meisten davon zwischen 300 und fast 2.000 Seiten dick.
Mein Herz schlug für Fantasy: für Drachen, Hexen, Zauberer, Irrlichter … für all das, was zwischen den Seiten flimmert und schimmert.
In der Schulzeit wurde die Bibliothek mein zweites Zuhause.
Ich half ehrenamtlich mit – Bücher auspacken, einbinden, sortieren, weitergeben.
Ich kannte jede Ecke, jeden Titel, und liebte das Rascheln neuer Seiten.
Später unterstützte ich auch eine andere Bücherei, einfach weil Bücher mir immer mehr gegeben haben, als ich je zurückgeben konnte.
Dann kam das Erwachsenwerden – mit Beruf, Terminen, Verantwortung.
Die Bücher wurden stiller. Und ich auch.
Bis meine Schwägerin mich wieder angesteckt hat.
Sie las ein Buch nach dem anderen – und ich spürte etwas in mir erwachen.
Ein Flüstern, ein Sehnen: Da ist noch eine Welt für dich – zwischen den Seiten.
Heute lese ich wieder. Nicht, um der Welt zu entkommen,
sondern um mich in ihr zu erinnern:
an Magie, an Tiefe, an mich selbst.
Und da waren diese Bücher…
Zu meinen prägenden Lieblingsbüchern zählen natürlich die Harry Potter-Reihe – kaum ein anderes Buch hat mich so tief in magische Welten gezogen.
Ich erinnere mich auch mit Gänsehaut an „Der Kuss meiner Schwester“ von Jana Frey – eine Geschichte, die mich emotional sehr berührt hat.
Und dann war da noch „Das 10. Königreich“ von Kathryn Wesley, eine märchenhafte, fantastische Reise, die mich bis heute nicht loslässt.
Unvergessen bleibt auch „Polo Pazifik“ von Thomas Brezina – ein Weihnachtsgeschenk im Jahr 2002, das ich noch am selben Abend in einem Zug verschlungen habe. Zwei Stunden. Keine Pause. Nur Abenteuer, Herzklopfen und das Gefühl: Dieses Buch gehört jetzt zu mir.
Und wenn du zwischen den Seiten flüsternde Blätter hörst,
wenn dich ein Satz streift wie ein Windhauch in der Nacht,
dann weißt du:
Du bist nicht allein.
Irgendwo blättert jemand mit –
und träumt sich mit dir davon.
Willkommen in Gedankenlaub. 🍃