☃️ Abgegeben, gewartet und kurz in Magie eingetaucht
Der Februar war bei mir kein Monat für große Ansagen. Eher einer für: machen, abliefern, nicht zerdenken. Ich habe meine erste wissenschaftliche Arbeit im Studium abgegeben und seitdem ist da dieses sehr spezielle Gefühl, das man nicht wegmeditieren kann: Unsicherheit. Jetzt heißt es warten. Der Rest liegt nicht mehr in meiner Hand und ich bin ehrlich gespannt, was am Ende als Note zurückkommt. Mein Kopf tut natürlich so, als könnte er durchs Grübeln die Bewertung beschleunigen, aber wir wissen beide: Das klappt nur bei Stress, nicht bei Noten.
Das Thema hatte ich schnell, weil es mich persönlich und fachlich gleichzeitig packt: smarte Elektrorollstühle, Vernetzung und die Frage, wie sicher solche Systeme wirklich sind. Sagen wir es so: Ich habe mich mit überraschend viel Begeisterung durch Funkverbindungen, App Anbindungen und Sicherheitsfragen gewühlt, weil genau dort entschieden wird, ob Technik Freiheit bedeutet oder neue Risiken schafft.
Mein Problem war dabei nicht das bloße Übersetzen. Das wäre der bequeme Weg. Der schwierige Teil war dieses Dreieck aus Verstehen, Bewerten und Paraphrasieren. Erst wirklich kapieren, was gemeint ist. Dann prüfen, ob es meiner Argumentation tatsächlich etwas bringt. Und erst danach: in eigenen Worten so formulieren, dass es meine Arbeit bleibt und nicht Englisch in Tarnfarbe. Ich wollte es sauber machen. Nicht schnell. Und ja, genau deshalb habe ich lange gesucht und lange gelesen, bis ich mich sicher genug gefühlt habe.
Dazu kam noch, dass ich im Februar auch krank war. Nichts Dramatisches, aber genug, um mich daran zu erinnern, dass Produktivität manchmal weniger mit Willen zu tun hat und mehr mit Energie. Umso mehr fühlt sich die Abgabe wie ein kleiner, stiller Punkt auf meiner inneren Liste an: Haken dran.
Und weil Gedankenlaub ein Buchblog ist und bleiben soll, gab es trotzdem einen Ausflug in eine andere Welt: Animox 1 Das Heulen der Wölfe. Meine Stieftochter hat mich darum gebeten und das hatte etwas Schönes. Ich lese für die Uni zwar sowieso permanent, aber das ist funktionales Lesen. Das hier war dieses andere Gefühl: in einer Geschichte willkommen zu sein.
Ich liebe Settings, in denen Magie, Zauber und Fantasy zusammenkommen. Und ich mag diese Idee, die mich immer erwischt: Was, wenn Magie real sein könnte? Ganz ehrlich: Wäre es nicht schön, wenn man mit Tieren sprechen könnte?
Wenn du magst, blättere dich gern durch meine gelesene Geschichte im Februar. Hier findest du den Beitrag dazu:
Und falls ich demnächst wieder stundenlang englische Papers durchkämme, wünsche ich mir nur eines: Dass mir irgendwo zwischen Abstract, Fachbegriffen und Fazit ein Wolf zuflüstert: Du hast das schon richtig verstanden.















































